Memory

„Mir ist so langweilig!“, erklärt mir mein Sohn zum wiederholten Male. Er hat ein Zimmer voller Spielsachen, aber ihm ist langweilig! Muss man das verstehen? Irgendwie schon. Denn wenn man auf etwas Bestimmtes (z.B. Weihnachten, Silvester, Besuch von einem Freund) wartet, dann vergeht die Zeit extrem langsam und man langweilt sich. Also basteln wir einfach mal drauf los. Was es werden soll? Ein Memory! Das Basteln und das anschließende Spielen verkürzt die Zeit ungemein und lässt keine Langeweile aufkommen.

selbstgemachtes Memory

Foto-Memory

Du brauchst:

WICHTIG: Gleich zu Beginn sollte ich Dich darauf hinweisen, dass Du die Fotos unbedingt mit einem Laserdrucker ausdrucken musst. Bei einem Tintenstrahldrucker verschwimmt die Tinte sobald sie mit einer Flüssigkeit in Berührung kommt.

So geht’s:

Holzscheiben mit Foto Transfer Potch bestreichen

Zunächst einmal bestreichst Du die Holzscheibe mit dem Foto Transfer Potch.

Foto mit Foto Transfer Potch bestreichen

Anschließend pinselst Du auch die Vorderseite des Fotos damit ein. Du musst unbedingt zügig arbeiten.

Foto auf Holzscheibe glatt streichen

Dann legst Du das Foto mit der bedruckten Seite auf die Holzscheibe und streichst alles glatt. Hast Du kein Rakel daheim, kannst Du auch ein Lineal verwenden.

Schließlich muss das Ganze circa einen Tag lang trocknen.

Hinweis: Da wir bei unserem ersten Versuch ein bisschen ungeduldiger waren, haben wir die zwei Holzscheiben 10 min. lang geföhnt. Wir dachten, dass wir damit das Trocknen beschleunigen könnten. Das hat auch bedingt funktioniert, wie man sieht. Der Großteil war schon getrocknet, aber ein paar Stellen eben noch nicht. Die haben sich dann beim Abrubbeln mit dem Schwamm leider auch gelöst. 🙁 Also lass dem Ganzen wirklich die nötige Zeit zum Trocknen!

Memory.Holzscheiben mit Klarlack überziehen

Nach dieser längeren Wartezeit reibst Du mit einem feuchten Schwamm das Foto ab. Zurück bleiben nur ein paar Schnipsel und das Foto auf der Holzscheibe. Dies muss dann wieder kurz trocknen. Zum Schluss überziehst Du die Holzscheibe dann noch mit Klarlack, um einen besseren Effekt zu erzielen. Unsere weiteren Versuche wurden dann schon immer besser. 😀

Holzscheiben-Memory

Es liegt an Dir, aus wie vielen Holzscheiben Dein Memory bestehen soll und wie groß die einzelnen Teile sein werden. Wir haben uns für eher kleinere Scheiben, dafür aber für markante Motive entschieden. Das macht das Memory-spielen ein bisschen leichter. Wie auch immer, Du wirst auf jeden Fall eine Weile damit beschäftigt sein alles einzupinseln.

Memory aus Holzscheiben

Übrigens: Wenn Du ein bestimmtes Foto auf eine größere Holzscheibe überträgst, wäre das auch ein wunderschönes und persönliches Geschenk für einen lieben Menschen.

Stempel-Memory

Du möchtest es noch viel einfacher haben? Du könntest jede Holzscheibe einfach nur bestempeln. Hierfür benötigst Du mindestens 12 unterschiedliche Motive, die Du auf 24 Holzscheiben druckst. Das Tolle ist, dass Du Dein Memory den Jahreszeiten oder verschiedenen Festen anpassen kannst, da es ja weihnachtliche, österliche, herbstliche, etc. Stempel zu kaufen gibt.

Stempel-Memory

Bildermemory

Es gibt natürlich auch noch eine platzsparende Variante. Du druckst einfach Bilder oder Fotos aus, klebst sie auf leere Spielkarten oder auf buntes Papier und laminierst sie anschließend. Somit ist Dein Memory wasser- und schmutzabweisend. Außerdem nimmt es beim Wegräumen nicht so viel Platz weg wie die Holzscheiben-Memorys und passt super in unseren selbstgemachten Spielekoffer.

selbstgemachtes Memory

Langweilig ist jetzt keinem mehr von uns. Weil nämlich das Arbeiten mit dem Foto Transfer Potch* so aufregend ist, müssen jetzt Tonnen an Holzscheiben und Fotos her. So war das auch nicht geplant!

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