Wo immer man auch zurzeit spazieren geht, überall trifft man auf eine Pusteblume. Die muss natürlich sofort gepflückt und verblasen werden. Das haben schon Generationen von Kindern gemacht und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Gott sei Dank!
Basteln kann man sie natürlich auch. Und genau das haben wir gestern gemacht!
Pusteblume aus Wattestäbchen
Du brauchst:
- Wattestäbchen
- weiße Styropor- oder Wattekugel
- Heißkleber
- dünnen grünen Pfeifenputzer
So geht’s:
Wie viele Wattestäbchen Du benötigst hängt ganz von der Größe der Kugel ab. Ist sie eher größer, musst Du die Stäbchen einmal in der Mitte auseinanderschneiden. Ist sie kleiner, schneidest Du die Enden mit ca. 0,5 cm Stäbchen ab.
Diese klebst Du dann mit Heißkleber auf Deine Kugel. Wir haben es anfangs nur mit Reinstecken versucht, allerdings sind die Wattestäbchen bei der kleinsten Berührung aus der Styroporkugel gefallen. Und das ist nicht Sinn der Sache.
Zum Schluss steckst Du die Pusteblume auf einen dünnen Pfeifenputzer oder einen Draht und fertig ist die Bastelei.
TIPP: Sollte Dich irgendjemand fragen, ob Du gerade den Corona-Virus gebastelt hast, ignoriere ihn. Er hat bestimmt keine Ahnung von Pusteblumen! 😉
aus Wolle
Auch diese Version der Pusteblume ist sehr einfach. Du wickelst zunächst die Wolle auf zwei Finger auf.
Wenn Du ein recht stattliches Knäuel hast, ziehst Du das Ganze von den Fingern und bindest es in der Mitte mit einem Faden zusammen. So kann sich nichts mehr auflösen.
Nun schneidest Du die ganzen Schlaufen durch und erhältst einen Pompon (wie auch schon für unsere Schafe).
Damit es eine einheitliche und runde Form bekommt, entfernst Du noch etwaige längere oder überflüssige Wollstücke.
Auch hier befestigst Du das Ganze an einem grünen Pfeifenputzer und fertig ist auch diese Pusteblume.
Pusteblume aus Satinband
Etwas komplizierter gestaltet sich allerdings diese Variante. Hierfür benötigst Du:
- weißes Satinband (mind. 1 cm breit)
- Zahnstocher
- doppelseitiges Klebeband
- Schere
- Pinzette
- Styroporkugel
- grüner Pfeifenputzer
So geht’s:
Vom Satinband schneidest Du ein ca. 2 cm langes Stück ab. An ein Ende klebst Du ein Stück doppelseitiges Klebeband.
Vom anderen Ende löst Du mit Hilfe der Pinzette den seitlichen Faden, der das Band zusammenhält. (das kann manchmal ein wenig mühsam sein)
Danach ziehst Du am waagrecht verlaufenden Faden an, bis Du beim Klebeband ankommst und ihn abschneiden kannst.
Nun hast Du ein kleines Büschel weicher Fransen vor Dir.
Du entfernst den Schutz vom Klebeband und rollst alles auf einem Zahnstocher auf.
Das Ganze machst Du jetzt noch rund 20 Mal, bis Du einen kleinen Haufen solcher „Samen“ vor Dir liegen hast.
Diese, ebenso wie einen grünen Pfeifenputzer, steckst Du zum Schluss in eine kleine Styroporkugel und gestaltest so eine samtweiche Pusteblume.
So sieht das Ganze dann fertig aus:
Übrigens kannst Du echte Pusteblumen auch haltbar machen. Wir hatten keine Ahnung davon, bis wir über einen Artikel von familie.de gestolpert sind.
Demzufolge pflückst Du einen geschlossenen Löwenzahn, der kurz vor der Verwandlung in eben jene Pusteblume steht.
Dann fädelst Du einen Draht oder einen Schaschlickspieß in den Stiel und steckst ihn in ein Styropor- oder Kartonstück. Nun kann der Löwenzahn keine Energie mehr aus den Wurzeln ziehen, hat aber noch genug Kraft sich in eine Pusteblume zu verwandeln.
Ist dies geschehen, sollte er sich nicht in alle Welt verstreuen, wenn Du dagegen bläst. Wir haben es noch nicht ausprobiert, wollen es aber unbedingt versuchen. Vielleicht hast Du schon Erfahrungen damit, dann lass uns unbedingt daran teilhaben und hinterlasse einen Kommentar.
Nach getaner Arbeit haben wir uns dann ein Brot mit unserem selbstgemachten Löwenzahn-Honig schmecken lassen. Mmmmhhh, so gut!