Surfer

Passend zum Sommer kommt dieser Surfer angeschwommen. Ich dachte mir, bastle doch mal etwas Anderes, als immer nur dieselben Meerestiere und Sonnen. Und Surfen ist definitiv eine Sportart, die im Sommer Hochsaison hat.

Sufer aus Naturmaterialien

Abgesehen davon besteht dieser Wellenreiter fast nur aus Naturmaterialien, was sehr für ihn spricht. Immer wenn meine Kinder bei einer Wanderung oder einem Ausflug einen kleinen Durchhänger haben, motiviere ich sie, indem ich sie Sachen zum Basteln suchen lasse. Das funktioniert meistens sehr gut und so war auch das Material für den Surfer schnell beisammen.

Du brauchst:

Material für Surfer
  • Treibholz oder Rinde
  • Ast mit „Armen und Beinen“
  • gerader Ast
  • Serviette oder ein großes Baumblatt
  • Holzkugel
  • evtl. kleines Ästchen

So geht’s:

Wichtig ist, dass Du ein flaches Stück Treibholz oder Rinde findest, das außerdem leicht genug ist, um nicht unterzugehen. In dieses bohrst Du ein kleines Loch, in das Du später das Segel steckst. Wir haben außerdem noch zwei Löcher für die Beine des Surfers gebohrt und uns so das Kleben erspart. Wenn Du möchtest, kannst Du Dein Board auch gerne noch mit wasserfesten Farben bemalen.

TIPP: Noch lasse ich meine Kinder nicht gern mit einer Bohrmaschine hantieren. Daher drehen sie einfach eine kleine Schraube mit Hilfe eines Schraubenziehers in das Holz und anschließend wieder heraus.

Nun faltest Du die Serviette einmal auseinander und legst den längeren geraden Ast in die Mitte. Anschließend legst Du sie wieder zusammen und schließlich noch zu einem Dreieck. Danach klebst Du die Seiten des Dreiecks zusammen, so dass nichts mehr verrutschen kann.

Du könntest auch noch ein kleines Ästchen als Verstärkung am unteren Teil der Serviette befestigen, so dass das Segel ein bisschen stabiler wird. Schließlich steckst Du dieses in Dein Board. Wenn Dir das Segel zu kompliziert ist, lass es einfach weg. Das Männchen und sein Board sind trotzdem ein Wellenreiter.

Nun widmest Du Dich Deinem Surfer. Das Aststück mit „Armen und Beinen“ kannst Du ganz natürlich belassen oder auch bunt anmalen. Es bleibt Dir auch überlassen, eine Holzkugel mit Gesicht als Kopf darauf zu setzen. Beachte nur, dass sich durch die Holzkugel der Schwerpunkt des Surfers verlagert und er vielleicht öfters im Wasser landen wird.

Dieser Wellenreiter wird zum Schluss am Board und – wenn möglich – am Segel fixiert. Und schon kann es losgehen. Bastle doch gleich mehrere und veranstalte ein Rennen. Du könntest auch die Serviette laminieren und sie so wasserfest machen.

Wichtig: Wenn Dein Surfer irgendwelche Bestandteile hat, die nicht verrotten, solltest Du ihn auch wieder einfangen und nicht dem Wasser überlassen.

Surfer aus Naturmaterialien

Ich persönlich finde, dass er auch ein nettes Geschenk für einen surfbegeisterten Menschen wäre. Oder vielleicht kann der Surfer auch ein Gutschein für Surfstunden oder einen Urlaub sein.

TIPP: Eine weitere Möglichkeit wäre auch den Surfer wegzulassen. Dann hast Du ein kleines Segelboot aus Naturmaterialien. Auch das sieht – mit ein paar Muscheln oder blauen Muggelsteinen – als sommerliche Dekoration am Fensterbrett sehr nett aus.

Meine Kinder und ich gehen jetzt jedenfalls zur Salzach und lassen unseren Surfer Wellen reiten. Na, das wird ein Geschrei werden!

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