Yacht

In diesem Sommer werden wir auch noch „ganz normale“ Boote basteln, aber jetzt ist erst einmal eine Yacht dran. Und das eigentlich auch nur, weil ich endlich mal einen Beitrag mit dem Anfangsbuchstaben „Y“ haben wollte.

Das sollte natürlich nicht der einzige Grund für eine Bastelei sein! Abgesehen davon passt eine Yacht doch perfekt zum Sommer und es hat uns auch großen Spaß gemacht sie zu gestalten.

gebastelte Yacht

Eierkartonyacht

Du brauchst:

  • 6er Eierkarton
  • Farben und Pinsel
  • schwarzes oder graues Papier
  • Kleber und Schere

So geht’s:

Zu Beginn trennst Du den Deckel vom Eierkarton und schneidest von der Unterseite alle kleinen Rundungen weg. So erhält Deine Yacht einen sauberen Rand. Den Unterteil malst Du anschließend in der Farbe Deiner Wahl an.

Eierkarton bemalen

Während dieser trocknet, schneidest Du aus dem Deckel einen der Trennkegel heraus und dem zweiten die Spitze ab. Daraus werden später die Rettungsringe gestaltet. Dann misst Du in etwa die Mitte des Deckels aus und schneidest ihn entzwei.

Yacht aus Eierkarton

Auch den Trennkegel und die Hälfte des Deckels malst Du mit Farbe an und lässt alles trocknen. Währenddessen schneidest Du aus dem schwarzen oder grauen Papier Fenster aus. Entweder kreisförmig, wie es für ein Bullauge üblich, aber eher selten auf einer Yacht zu finden ist, oder rechteckig. (Meine Kleine hat sich für oval-eckig entschieden. 😀 )

Eierkartonyacht

Diese Fenster klebst Du dann auf das Oberteil der Yacht. Dann nimmst Du noch einmal die abgeschnittene Spitze des Trennkegels zur Hand. Diese teilst Du noch einmal, malst sie orange oder rot an, versiehst sie noch mit weißen Streifen und befestigst sie als Rettungsringe an der Yacht. Zum Schluss klebst Du noch den Rest zusammen.

TIPP: Wenn Du am Bug noch ein langes Seil befestigst, könntest Du die Yacht hinter Dir herziehen. Ob an Land oder im Wasser, das bleibt Dir überlassen!

Yacht aus Eierkarton

TetraPak-Yacht

Du brauchst:

  • TetraPak
  • Schere oder Stanleymesser
  • Papier
  • Farben und Pinsel
  • Kleber und Klebeband

So geht’s:

Etwas aufwendiger gestaltet sich diese Yacht aus z.B. Milchpackungen. Geeignet sich alle Packungen, deren oberen Teil Du zu einer Spitze formen kannst. Wir haben uns für eine kleine Kakaopackung entschieden, deren Inhalt durch einen Strohhalm herausgesaugt werden kann. Denn der Inhalt muss raus, aber ohne die Spitze zu beschädigen.

Dann schneidest Du mit einer Schere oder einem Stanleymesser den Karton so, wie auf dem Bild unten zu sehen ist auf und ab. Danach sollte die Packung unbedingt gut ausgespült werden, sonst fängt sie noch zu stinken an.

ACHTUNG: Ein Stanleymesser ist sehr scharf und man kann, genauso wie mit einer Schere, leicht abrutschen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte bei diesem Arbeitsschritt ein Erwachsener hilfreich zur Seite stehen.

TetraPak zerschnitten

Nun sollten drei Teile der Packung vor Dir liegen. Der Teil mit Boden und Rand wird den Unterteil Deiner Yacht darstellen. Dieser wird mit dem Kartonteil ohne Rand wieder verschlossen. Der dritte Teil, der nur aus Rand besteht und kein Boden oder Deckel ist, wird nicht mehr gebraucht.

Nachdem Du also erfolgreich den unteren Teil der Yacht zusammengeklebt hast (wir haben alles mit Klebeband umwickelt), kümmerst Du Dich um den oberen Aufbau. Hierfür überträgst Du die Deckvorlagen auf ein Blatt Papier (es darf ruhig farbig sein).

Vorlagen fpr Papieryacht

Anschließend schneidest Du das Ganze aus und klebst die einzelnen Decks zusammen. Das bedeutet, du fixierst mit Klebeband immer einen Papierstreifen an einer Rundung. Das gestaltet sich ein wenig mühsam (vor allem wenn Du den Klebestreifen nur innen anbringen willst, damit er nicht zu sehen ist), aber es lohnt sich.

Einzelteile der TertaPak-Yacht

Diese drei Decks klebst Du dann noch auf die Yacht und lässt alles trocknen. Wenn Du möchtest, könntest Du auch noch Fenster einzeichnen oder aus Zahnstochern und Wolle eine Reling basteln.

TetraPak-Yacht

Schließlich wird jede Yacht ins Wasser gelassen und kann seine Reise beginnen; vielleicht am Anfang in nicht so stürmischen Gewässern. 😀

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